Hilfe für die Menschen in Abidjan

Artikelinfo
Datum: 
14.04.2011
Autor: 
Office Cap Anamur

Cap-Anamur-Logistiker Volker Rath ist im Zentrum von Abidjan angekommen. Er berichtet von dem Ausnahmezustand in der Stadt: Es gibt hier kaum Wasser und Strom. In dem sonst so lebendigen Stadtkern ist es beängstigend ruhig.

Cap-Anamur-Logistiker Volker Rath ist im Zentrum von Abidjan angekommen. Er berichtet von dem Ausnahmezustand in der Stadt: Es gibt hier kaum Wasser und Strom. In dem sonst so lebendigen Stadtkern ist es beängstigend ruhig, obwohl die Sperrstunde erst ab 20 Uhr beginnt. Viele Menschen sind vor den Kämpfen geflüchtet, andere bleiben verängstigt in ihren Wohnungen. Nur sehr langsam kehrt etwas Leben in jene Viertel, in denen französische Soldaten patrouillieren. In den anderen Vierteln kommt es gelegentlich noch zu Scharmützeln zwischen den Anhängern Gbagbos und Ouattara. Die Infrastruktur der Metropolregion ist stark geschwächt: „Man kommt hier kaum an Benzin und deswegen können weder Lebensmittel noch Medikamente transportiert werden“, erzählt Rath. „Zwar hatte der große Lebensmittelmarkt in Adjame, einem Stadtteil Abidjans, heute wieder geöffnet, doch die Menschen haben kein Geld. Denn Banken und Büros sind weiterhin geschlossen. Auch die Telefon- und Internetverbindungen funktionieren nur selten.“

Am heutigen Nachmittag fährt Volker Rath in das Krankenhaus von Koumassi, einem Stadtteil Abidjans. Schon während seiner Einreise haben wir erfahren, dass es hier einen Versorgungsnotstand gibt und so konnte Rath bereits in Burkina Faso eine LKW-Ladung mit dem nötigsten an Medikamenten und Verbandsmaterial organisieren. Die Lieferung ist bereits unterwegs und wird voraussichtlich noch heute Abend ankommen.

 

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