Improvisieren im Kriegsgebiet

Artikelinfo
Datum: 
07.12.2012
Autor: 
Lara Eckstein
Quelle: 
Kieler Nachrichten

Kieler Krankenschwester hat sechs Monate im Kongo gearbeitet und ist geschockt über die Eskalation der Gewalt.

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Kiel. Eigentlich arbeitet Kathinka Degen auf der Intensivstation im Städtischen Krankenhaus Kiel. Die vergangenen sechs Monate hat die Krankenschwester jedoch in der Demokratischen Republik Kongo verbracht. In der Provinz Süd-Kiwu im Osten des Landes hat sie in einem Krankenhaus der Hilfsorganisation Cap Anamur mitgeholfen. Seit dem Völkermord im Nachbarland Ruanda 1994 kommt es im Kongo immer wieder zu blutigen Konflikten zwischen Hutu und Tutsi, Rebellen und Regierung. Diese Woche ist die Gewalt wieder eskaliert.