Nothilfe für Liberia

Artikelinfo
Datum: 
14.07.2003
Autor: 
Office Cap Anamur

Ein großer Teil der Bevölkerung wurde innerhalb des Landes oder ins Ausland vertrieben. Die 3 Millionen Einwohner Liberias erreicht fast keine internationale Hilfe mehr. Nach der jüngsten Eskalation der Kämpfe wird auf ein Friedenseinsatz in dem afrikanischen Land gedrängt.

Von Sierra Leones Hauptstadt Freetown aus ist ein erstes Schiff mit deutscher Hilfe für die ausgehungerte liberianische Bevölkerung gestartet. Die "Madame Monique" wird normalerweise im Fährverkehr zwischen Sierra Leone und Guinea eingesetzt. Jetzt transportiert das Schiff Reis, Mehl, Zucker, Öl, Salz sowie Medikamente und andere Hilfsgüter. Die Lebensmittel sollen in den Flüchtlingslagern der liberianischen Haupstadt Monrovia verteilt werden. Wenn es die Lage in dem Bürgerkriegsland Liberia erlaubt, wird das von Cap Anamur gecharterte Schiff den Pendelverkehr zur Versorgung der Flüchtlinge zwischen Freetown und Monrovia aufnehmen.

Der Cap Anamur-Vorsitzende Elias Bierdel ist an Bord und begleitet den ersten Transport.