Gymnasiasten unterstützen Cap Anamur

Artikelinfo
Datum: 
19.11.2015
Quelle: 
Extra-Blatt

SV des SGE überreicht Spende von 4.000 Euro aus Sponsorenlauf

Mit Interesse folgten die Schülervertreter dem Vortrag von Bernd Göken über die weltweiten humanitären Einsätze von Cap Anamur. Foto: Deitenbach

Eitorf (rd). Stolz auf ihre Schüler sind die Sportlehrer des Siegtal-Gymnasiums (SGE), erklärte Fachschaftsvertreterin Christina Arens im Rahmen der Übergabe einer Spende von 4.000 Euro an Bernd Göken, den Geschäftsführer von Cap Anamur.

Neben dem finanziellen ist nämlich auch der sportliche Erfolg bemerkenswert, denn zwei Drittel der Schüler haben sich so eingesetzt, dass sie die maximal mögliche Rundenzahl erreichten. Ihre Erfolge errangen sie je nach Neigung in den Disziplinen Laufen, Wandern, Schwimmen, Skaten oder Radfahren.


Finanziell erbrachte der Sponsorenlauf Einnahmen von rund 12.000 Euro, die traditionell gedrittelt werden und über deren Verwendung die Schülervertretung (SV) entscheidet. Ein Drittel wird stets für Belange des SGE verwendet. Das zweite Drittel wird für soziale Projekte vor Ort eingesetzt, diesmal unter anderem für eine Spende an die Windecker/Eitorfer Tafel. Das letzte Drittel geht an Initiativen die überregional tätig sind, diesmal profitiert davon Cap Anamur für seine humanitären Einsätze weltweit.

Noch können die Schülervertreter entscheiden, ob sie ein spezielles Projekt oder Einsätze in einem bestimmten Land unterstützen oder der Hilfsorganisation die Mittelverwendung überlassen wollen, erklärte Göken bei der Scheckübergabe. Mit großem Interesse folgten die Schülervertreter seinem Bericht über Hilfseinsätze und humanitäre Projekte weltweit. Diese reichen von Afghanistan über Bangladesch, Nepal oder die Philippinen bis nach Nordkorea. Sie umfassen medizinische Hilfe, Schulbauten, die Anlegung von Brunnen oder Ausbildungsprojekte für Frauen oder benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Die Entscheidung der SV zur Unterstützung von Cap Anamur kam zustande, weil die Organisation sich ursprünglich für die Rettung von Bootsflüchtlingen einsetzte und gerade während der Entscheidungsphase viele Menschen auf der Flucht in Booten umkamen.

Link zum Artikel: http://www.extra-blatt.de/rag-vwp/docs/1204767/eitorf