Danke, liebe Leser! Die Aktion "Münchener helfen" ist ein großer Erfolg

Artikelinfo
Datum: 
29.08.2011
Autor: 
Matthias Maus
Quelle: 
Abendzeitung

Mit 60 000 Euro Spenden sind zwei konkrete Projekte in Ostafrika binnen weniger Wochen finanziert. Dickes Lob von den Profis: „Sie haben schnell, unbürokratisch und effektiv reagiert“

Was waren die Bilder des Sommers? Libyens Freiheitskämpfer? Die Biergärten – mal voll, mal verregnet?

Die bewegendsten Fotos kamen, das fanden wir, aus Ostafrika. Zwölf Millionen Menschen sind von der größten Dürre-Katastrophe seit 60 Jahren betroffen. „Da muss man was tun“, haben sich viele Menschen in  Deutschland gesagt. „Da muss man was tun“, hat sich die Abendzeitung gesagt. Über den Verein „Münchner helfen“ haben wir Geld gesammelt. Aber wir wollen nicht, dass die Spenden in einem
großen Topf verschwinden oder dass sie gar versickern: „Ich will, dass jeder Euro ankommt“, das haben wir immer wieder gehört. Und dass bitte „konkrete Projekte“
unterstützt werden sollen. Das tun wir. Und das hat Sie, liebe Leser, in  beeindruckendem Maße überzeugt. Mehr als 60 000 Euro kamen in ein paar Wochen zusammen. Zwei konkrete Projekte sind bereits finanziert.

Seit Jahrzehnten unterstützt die Abendzeitung renommierte Hilfsorganisationen bei ihrer Arbeit in Krisenund Katastrophen-Gebieten. In die siebziger Jahre reicht die Tradition zurück. Bei Erdbeben in Oberitalien und in den Achtzigern im Kaukasus waren unsere Reporter dabei, in Somalia 1982 und im Niger vor sechs Jahren.

Wir haben gelernt und Erfahrungen gesammelt. Konkrete Hilfe braucht Fachleute, Fachkenntnis. Auch deshalb haben wir uns an „Cap Anamur“ gehalten und mit dem Roten Kreuz kooperiert. Mit der Münchner Medizinerin Luitgard Wiest war die AZ 2009 in Afghanistan, wo Cap Anamur ein Krankenhaus finanziert. Mit dem Roten
Kreuz haben wir 2005 Brunnen im Niger finanziert. Diese Traditionen haben wir fortgesetzt: „Für Ihre großzügige Spende bin ich Ihnen sehr dankbar“, schreibt Clemens Waldburg- Zeil, Generalsekretär des DRK an die AZ-Leser: „Es ist gut, Sie an unserer Seite zu wissen.“

„Ich bin überwältigt“, so Cap-Anamur-Ärztin Luitgard Wiest: „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Lesern der Abendzeitung bedanken“, sagt sie. „Ganz im Cap-Anamur-Stil“ hätten die Leser reagiert: „Schnell,  unbürokratisch und effektiv.