Projektberichte
26.08.2016
Office Cap Anamur

 

 

Das Krankenhaus wurde 1934 in Lwala, nördlich des Kygogasees, gegründet. Es diente damals in erster Linie der Eindämmung der Kindersterblichkeit. Heute ist die Haupttodesursache in der Region Malaria. Das 100-Betten große Krankenhaus hat ein Einzugsgebiet von 103.700 Menschen und war 2014 in einem sehr baufälligen Zustand. Als wir das Projekt in Lwala begannen, fehlte es massiv an fachlich ausgebildetem Personal, an Medikamenten, medizinischem Equipment, sanitären Anlagen, einer zuverlässigen Stromversorgung und einem Wassersystem...

UGANDA | A final report: The hospital has been founded in 1934 in Lwala, a place north of Lake Kygoga. At that time its primary purpose was the reduction of infant mortality. Today, malaria is the major cause of death in this region. In 2014, the 100-bed hospital with a catchment area of 103.700 people was in dilapidated condition. When we initially started the project in Lwala, there was a massive lack of professionally trained staff, medication, medical equipment, sanitary facilities, reliable electricity supply as well as a water system.

04.11.2015
Judith Große-Sudhues

 „Ich kümmere mich viel um die Früh- und Neugeborenen und bin immer wieder erstaunt, was man mit den wenigen Mitteln, die uns hier zur Verfügung stehen, erreichen kann. Den Standard einer deutschen Intensivstation gewohnt, hätte ich nicht gedacht, wie zäh und hartnäckig sich die Kleinen hier ins Leben kämpfen. Statt einem Inkubator gibt’s die wärmende Haut der Mutter beim sogenannten Känguruhen, durch das sich die Atmung des Frühgeborenen verbessert. Für die Infusion zählen wir Tropfen, anstatt eine elektrische Infusionspumpe zu nutzen. Es gibt weder Schnuller noch Sauger in verschiedenen Größen. So stillen die Mütter ihre Kinder, sofern das möglich ist. Falls nicht, wird Muttermilch mit einer Spritze in den Mund getropft, während das Kleine am Finger der Mutter saugt.“

UGANDA | FOUGHT THEIR WAY INTO LIFE: "I take a lot of care of the premature and newborns and I am constantly surprised what can be accomplished with such few resources at our disposal. Accustomed to the high standards of a German intensive care unit, I would have never thought how tenaciously and persistently the small ones fight their way into life. At the so- called Känguruhen there is a mother’s warming skin instead of an incubator, which improves the breathing of the prematurely born. For the infusion we count the drops ourselves instead of using an electrical infusion pump. There are neither soothers nor suction cups in different sizes. The mothers breastfeed their children if possible. If not, breastmilk is dropped into their mouth with a syringe while the baby sucks on his mother’s finger."

UGANDA | Luchar para vivir: "Me cuido mucho de los recién nacidos y los nacidos prematuros y cada vez me maravillo de qué se puede lograr con los pocos recursos que tenemos a mano. Ya que estoy acostumbrada al estándar de una estación de vigilancia intensiva de Alemania y por eso no hubiera pensado con qué persistencia y tenazidad los pequeños luchan por su vida. En vez de una incubadora hay la piel de la madre que da calor a su hijo ʺhaciendo el canguroʺ. Eso mejora la respiración del nacido prematuro. Para infusiones contamos las gotas en vez de utilizar una bomba de infusión eléctrica.  No hay ni chupetes ni tetinas en diferentes tamaños. Así que las madres dan el pecho a sus niños si es posible. Si no, la leche materna se gotea con ayuda de una jeringa en la boca mientras que el bebé chupa en el dedo de la madre."

01.12.2014
Office Cap Anamur

Vor rund 80 Jahren wurde das Hospital von Lwala gegründet. Damals ging es vor allem darum, die hohe Müttersterblichkeitsrate in Uganda zu senken. Heute ist Malaria in dieser Region die Haupttodesursache – eine Krankheit, die mit Medikamenten in den meisten Fällen heilbar ist.

The hospital of Lwala was founded roughly 80 years ago. Back then it was all about reducing the high rates of maternal mortality in Uganda. Today, malaria is the main cause of death in this region – a disease that can be cured with medications in most cases.

28.04.2014
Office Cap Anamur

Nördlich des Kyogasees, im Zentrum des Landes, unterstützen wir das Krankenhaus von Lwala, das in sehr schlechtem Zustand ist. Die Einrichtung ist die einzige in einem Umkreis von 100 Kilometern und hat ein Einzugsgebiet von 103.700 Menschen. In den kommenden Jahren werden wir das Krankenhaus instandsetzen und das Personal fortbilden.

27.11.2013
Office Cap Anamur

Erfolgreich abgeschlossen ist ein Projekt, wenn wir uns selbst überflüssig gemacht haben. In Uganda ist es in diesen Wochen soweit: Das Krankenhaus in Orungo wird in die Hände der einheimischen Kollegen übergeben.

18.10.2012
Alfred Pfeifer

Viele Jahre war die Entbindungsstation unseres ugandischen Krankenhauses notdürftig in der Kinderabteilung untergebracht. Kein Wunder, dass die Station bei 60 bis 80 Entbindungen pro Monat, 400 Vorsorgeuntersuchungen und bis zu 1.000 Impfungen für Neugeborene aus allen Nähten platze.

22.12.2011
Alfred Pfeifer

„I‘m dreaming of a white Christmas …” – das ist nur einer der vielen Weihnachtsschlager, die aus dem Radio dröhnen. Und jedes Mal, wenn ich das Lied in diesen Tagen höre, wird es mir ein wenig wehmütig ums Herz.

27.01.2011
Office Cap Anamur

Mit einem ebenso großen wie bunten Festakt wurde unsere neue Krankenstation eingeweiht. Zuvor war das Krankenhaus permanent übervoll mit Patienten. Mit den neuen Räumlichkeiten entspannt sich die Situation deutlich.

 

 

29.05.2009
Markus Jarosch, Architekt
Im September 2005 hatte sich die Sicherheitslage im Norden des Landes soweit verbessert, dass viele ...
18.01.2008
Zu den Commonwealth Days zeigte sich Kampala und naheliegende Regionen im Süden von ihrer besten ...
21.09.2007
Office Cap Anamur
Die heftigsten Regenfälle seit Jahren haben weite Teile des Landes unter Wasser gesetzt.
30.06.2006
Team Alebtong
Bei unserem ersten Besuch in Alebtong fanden wir ein völlig herunter gekommenes und renovierungsbedürftiges Health ...
24.02.2006
Alfred Pfeifer
Es ist spürbar und offensichtlich.
12.08.2005
Office Cap Anamur
Uganda gilt als eines der stabilsten Länder Afrikas und mit seiner aufstrebenden Wirtschaft als Vorbild für den gesamten Kontinent. Für den Süden trifft dies zu. Im Gebiet der großen Seen und seinen berühmten Nationalparks ist Uganda ein Paradies für Touristen. Und hier ist nichts zu spüren vom Elend im Norden..
24.09.2004
Alfred Pfeiffer
Teil 1.
10.05.2004
Office Cap Anamur
Nachdem Cap Anamur bereits im Herbst letzten Jahres in Zusammenarbeit mit kirchlichen Gemeinden vor Ort ...