Projektberichte
15.05.2017
Office Cap Anamur

 

 

Mit einem großen Fest wurde im April die neue Innere Station unseres Krankenhauses in Bossembélé eingeweiht. Der Bau der Erweiterung war nötig geworden, da die alten Räumlichkeiten nur durch eine steile Treppe erreichbar und viel zu klein waren. Lokale Politiker, Journalisten und UN-Mitarbeiter kamen zur Eröffnung und ließen sich von unseren Mitarbeitern durch die Räume des Krankenhauses führen.

21.02.2017
Office Cap Anamur

 

 

Nach drei Jahren Einsatz in der Zentralafrikanischen Republik ist unser als Nothilfe begonnenes Projekt zu einer erfolgreichen Entwicklungszusammenarbeit gereift. Mithilfe unserer kontinuierlichen Fortbildungen für das medizinische Personal sowie der sukzessiven Instandsetzung und des Ausbaus der Gebäude leistet das Krankenhaus von Bossembélé heute eine vorbildliche medizinische Versorgung.

CENTRAL AFRICAN REPUBLIC | Extension of our hospital: After three years activity in Central African Republic our project which started as an emergency project emerged to a development cooperation project.  With our continuous education and training of medical staff as well as the ongoing extension of the building our hospital in Bossembélé provides today exemplary medical care. 

31.10.2016
Office Cap Anamur

 

 

Seit gut zweieinhalb Jahren arbeiten wir in der Zentralafrikanischen Republik. Neben der Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Fortbildung der medizinischen Kollegen stehen bei diesem Einsatz vor allem die Instandsetzung des Krankenhauses sowie dessen Ausbau im Fokus. Nach und nach renovieren wir die einzelnen Gebäude, bauen wenn es nötig ist größere Stationen und optimieren die räumlichen Strukturen.

CENTRAL AFRICAN REPUBLIC | Extension and development of the hospital in Bossembélé: Almost since three years we are active in Central African Republic. Besides the improvement of medical care by education and training for medical staff, our focus is on the refurbishment and further extension of the hospital. Step by step we renovate the buildings, built new stations where necessary and optimize building structures.

06.07.2016
Igor Kindler

Ich arbeite seit Anfang April als Arzt in dem Cap-Anamur-Projekt in Bossembélé. Mein Tag beginnt um 8 Uhr mit der Visite. Diese wird mit den Interns, den hiesigen Studenten im letzten Ausbildungsjahr, und mit dem Team der jeweiligen Abteilung durchgeführt. Während der Visite wird der Therapieplan festgelegt und die neu aufgenommenen Patienten untersucht.

CENTRAL AFRICAN REPUBLIC | Being a doctor in Africa: Since the beginning of April, I am working as a doctor for the Cap-Anamur project in Bossembélé. My day starts at 8 am with ward rounds. Interns, local students in their last year of training, and the team of the corresponding department participate. During rounds, the treatment plan is decided on and new patients are examined.

26.02.2016
Office Cap Anamur

Aufgrund der Verbesserung der Sicherheitslage nach den friedlich verlaufenen Wahlen konnten wir nach einer Zwangspause wieder mit unserer mobilen Einheit rausfahren. Der Schwerpunkt für diesen Einsatz lag auf der Versorgung von Kindern, Frauen und Schwangeren sowie auf der Durchführung wichtiger Impfungen gegen beispielsweise Tuberkulose, Gelbfieber, Masern und Tetanus.

CENTRAL AFRICAN REPUBLIC | Mobile hospital: Almost since three years there is civil war in Central African Republic, where the Islam dominated Seleka and the mainly Christian Anti-Balaka fight each other. Of course the civil population suffers most and is relying on humanitarian aid. Therefore Cap Anamur provides medical assistance by supporting two hospitals and operating one mobile clinic.

RÈPUBLIQUE CENTRALAFRICAINE | Une clinique mobile: Depuis presque trois ans, la République centrafricaine se trouve en état de guerre civile. La victime principale est pourtant la population civile. A peu près un million de personnes sont en fuite dans leur propre pays ainsi que dans les pays voisins, notamment au Cameroun, au Tchad et dans la République du Congo, ce qui représente encore un plus grand nombre de centrafricains qui a besoin d’aide humanitaire. Pourtant, les médias relatent très peu cette crise.

REPÚBLICA CENTROAFRICANA | Una clínica móvil: Hace casi tres años que hay guerra civil en la República Centroafricana. Quién sufre más es la población civil. Casi un millón de personas huyen en su propio país y en los países vecinos de Camerún, del Chad y de la República Democrática del Congo. Muchos más dependen de la ayuda humanitaria. Pero los medios casi no dan cuenta de esa crisis.

31.07.2015
Thomas Spielmann

Der Bau der neuen Pädiatrie für das Krankenhaus in Bossembélé geht zügig voran. Trotz der Regenzeit gab es keine größeren wetterbedingten Unterbrechungen. Unser Team hat in den vergangenen Wochen richtig Gas gegeben und wir konnten in einem Kraftakt von 30 Mitarbeitern bereits Mitte Juni die letzten Dachgiebel installieren.

The construction of a new pediatric station in the Bossembélé hospital has made significant progress. Despite the rain season there were no major interruptions by weather conditions. Our team really speeded up and we could install the gable as early as mid June with the help of 30 co-workers.

La construcción de la nueva estación pediatrica en el hospital de Bossembélé avanza rápidamente. A pesar de la estación de lluvias no hubo grandes interrupciones debidas al clima. Nuestro equipo ha apurado la marcha en las últimas semanas y gracias al arduo esfuerzo de 30 trabajadores a mediados de junio pudimos montar los últimos cuchillos de la armadura del techo.

11.06.2015
Office Cap Anamur

Seit seiner Ankunft im März kümmert sich unser Techniker Thomas Spielmann um die neue Pädiatrie für unser Krankenhaus in Bossembélé. Nach Abschluss der Planungsarbeiten durch unseren Architekten Andreas Tsukalas wurde rasch das Mauerfundament für die neue Kinderstation gelegt. Die Außenmauern sind nun bis auf Fensterhöhe hochgezogen und an der Verbindungsseite zum bestehenden Gebäude wurden  Stahlringverstärkungen gegossen, um die Stabilität des Anbaus zu gewährleisten.

03.12.2014
Office Cap Anamur

Die Versorgung und der Ausbau des Distriktkrankenhauses Bossembélé und der beiden kleineren Krankenhäuser in Bouali und Yaloke laufen auf Hochtouren. Wir sind mit rund 110 von uns bezahlten Kräften vom Bauarbeiter bis zum Klinikchef vermutlich der größte Arbeitgeber im Bezirk.

The maintenance and expansion of the district-hospital Bossembélé and the two smaller hospitals in Boali and Yaloke, which are close to the transit route, run at full speed. We have about 110 paid employees, from the construction worker to the hospital head, and are probably the largest employer in the area.

02.06.2014
Office Cap Anamur

Seit über einem Jahr tobt der Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik: Die Menschen leben in anarchieähnlichen Verhältnissen. Entsprechend miserabel ist die Versorgungslage. Rund eine Million Menschen sind auf der Flucht. Jene, die im Busch Schutz suchen, sind ganz auf sich allein gestellt. Um einige von ihnen zu erreichen, betreut Cap Anamur seit Jahresbeginn ein ländlich gelegenes Krankenhaus.

Immersed in Chaos

For more than one year civil war has been raging in the Central African Republic: People live in conditions comparable to anarchy. The supply situation is dreadful. About one million people are fleeing. Those who looked for protection in the outback are left on their own. To be able to reach some of them, Cap Anamur, in the beginning of this year, started to support a hospital located in a rural area.

20.02.2014
Office Cap Anamur

„Wie übernehmen in der akuten Notlage die Versorgung dieser Menschen, die ansonsten gezwungen wären, sich in die unsichere Hauptstadt zu begeben“, berichtet unser Projektkoordinator Volker Rath. Unser Mitarbeiter Marius Akpé hat bereits wichtige Grundnahrungsmittel heran geschafft und kümmert sich nun um die medizinische Versorgung.

23.01.2014
Office Cap Anamur

Unser Logistiker Volker Rath bereitet ein Hilfsprojekt für die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik vor. Immer mehr Menschen fliehen vor der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen. In der Hauptstadt Bangui sind mehr als die Hälfte der Einwohner geflohen, insgesamt sind rund eine Millionen Zentralafrikaner auf der Flucht. „Die Situation verschärft sich“, berichtet Rath. „Muslime werden auf offener Straße gejagt und grausam umgebracht. Moscheen werden niedergebrannt. Der Hass ist unerträglich.