Ukraine
Unser Handeln dort im Überblick:
- Betrieb und Ausbau von Schutzunterkünften
- Sicherstellung von Strom- und Wärmeversorgung
- Fortlaufende medizinische Unterstützung und Versorgung mit wichtiger Ausrüstung
- Hilfe für besonders betroffene Regionen nahe der Frontlinie
Ukraine
Unser Handeln dort im Überblick:
- Hilfe für intern Vertriebene (südl. Ukraine)
- Kooperation mit lokalen Behörden / Kliniken
- Lieferung von Hilfsgütern ins Kriegsgebiet
Unser Ziel
Ukraine – Hilfe und Versorgung für Kriegsgeflüchtete
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs leistet Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V. humanitäre Hilfe für die betroffene Bevölkerung. Während anfangs die akute Soforthilfe im Fokus stand, hat sich unsere Arbeit inzwischen weiterentwickelt.
Heute konzentrieren wir uns vor allem auf die Unterstützung von Binnenvertriebenen innerhalb der Ukraine. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Betrieb und Ausbau von Schutzunterkünften, in denen Menschen sicheren Wohnraum sowie Zugang zu grundlegender Beratung und Unterstützung erhalten.
Ergänzend leisten wir weiterhin medizinische Hilfe und versorgen besonders betroffene Regionen mit dringend benötigter Ausrüstung.
Aktuelles
Projektberichte
Frauenhaus in Dnipro: Schutz und Perspektive für besonders gefährdete Frauen
In einer von Krieg, Armut und hoher HIV-Rate geprägten Region bieten wir Sicherheit, medizinische Hilfe und Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben.
Ukraine – Cap Anamur bietet Schutz und Unterstützung für Binnengeflüchtete
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine unterstützt Cap Anamur die Versorgung und Unterbringung vieler schutzbedürftiger Binnengeflüchteter. Besonders in sozialen Einrichtungen leisten wir wichtige Hilfe.
Zwei Jahre Ukrainekrieg – zwei Jahre unvorstellbares Leid für eine ganze Nation
In diesen Tagen jährt sich der Beginn des Ukrainekriegs zum zweiten Mal. Seit zwei Jahren erleben wir vor Ort, welches Leid dieser Krieg den Menschen zuführt. Unsere Hilfe bleibt bestehen, um der ukrainischen Bevölkerung weiterhin den Zugang zur medizinischen Versorgung zu ermöglichen.
Ukraine Hilfe: Neuer Projektkoordinator übernimmt die Umsetzung unserer Nothilfe
Unser Mitarbeiter Peter Dischler wird ab sofort unsere Nothilfe in der Ukraine koordinieren. Er bringt als Notfallsanitäter und seinen früheren Cap Anamur Einsätzen in Somaliland und Sierra Leone viel Erfahrung mit.
Zwei Rettungswagen für den mobilen medizinischen Einsatz in der Ukraine
Heute ist der Cap Anamur Vorstandsvorsitzende Volker Rath mit zwei Rettungswagen Richtung Ukraine aufgebrochen. Die Ambulanz-Fahrzeuge werden für die Erstversorgung von Schwerverletzten in Frontnähe eingesetzt.
Ein Jahr Krieg in der Ukraine – Cap Anamur leistet weiterhin medizinische Nothilfe
Cap Anamur ist seit Beginn des Ukrainekriegs im Land tätig. Wir unterstützen landesweit die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Regelmäßig beliefern wir Krankenhäuser mit Medikamenten, medizinischen Verbrauchsmaterial und Geräten. Und unsere Hilfe geht weiter.
Gesundheitliche Eckdaten*
Lebenserwartung
80/67 Jahre
(Frauen/Männer)
Säuglingssterblichkeit
8
pro 1.000 Geburten
Ärzt:innen
3,5
pro 1.000 Einwohner:innen
Cap Anamur Engagement in der Ukraine
2015 - 2018seit Kriegsbeginn 24.02.2022 – heute
Quelle: Statistisches Bundesamt
Die Situation in der Ukraine
Politische Lage
Durch den Angriffskrieg des russischen Präsidenten Putin auf die Ukraine, ist die humanitäre Lage der Menschen im Land katastrophal. Es gibt flächendeckende Kriegshandlungen im ganzen Land, auch gegen zivile Einrichtungen. Mittlerweile befinden sich fast 4 Million Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. (Quelle: UN)
Die ukrainische Bevölkerung leistet erbitterten Widerstand gegen den Überfall, militärisch und zivilgesellschaftlich. Es ist bis auf weiteres kein Ende des Konflikts abzusehen.
Soziale Lage
Seit Beginn des Krieges ist die ukrainische Bevölkerung mit immensem Leid konfrontiert. Ein Teil der Bevölkerung befindet sich auf der Flucht aus der Heimat, ein weiterer lebt als Binnenvertriebene im eigenen Land unter oft prekären Bedingungen. Ein anderer Teil kämpft verzweifelt und mutig gemeinsam mit dem ukrainischen Militär gegen den russischen Angriff. Die humanitäre Lage in der Ukraine verschlechtert sich von Tag zu Tag. Täglich Tote, Verletzte, Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten, desolate Versorgung mit Wasser und Strom.
Bereits in den Jahren 2015-2018 hat Cap Anamur zwei Kliniken im Konfliktgebiet der Ost-Ukraine unterstützt.
Notunterkunft in einer Turnhalle in der Ukraine
Unser Engagement in der Ukraine
Während wir zu Beginn unserer Arbeit vor allem akute Nothilfe geleistet und Krankenhäuser mit dringend benötigten Medikamenten, Verbandsmaterialien, medizinischen Instrumenten und Babynahrung versorgt haben, liegt unser Schwerpunkt heute auf der Unterstützung von Binnenvertriebenen (IDPs).
Ein zentraler Bestandteil unserer aktuellen Arbeit ist der Betrieb und Ausbau von Schutzunterkünften. So betreiben wir unter anderem ein Frauen- und Familien-Shelter in Dnipro. Dort finden die Bewohnerinnen nicht nur sicheren Wohnraum, sondern auch Zugang zu sozialer, rechtlicher und medizinischer Beratung. Viele der Frauen nutzen diese Unterstützung, um sich Schritt für Schritt ein neues, selbstbestimmtes Leben aufzubauen.
Darüber hinaus engagieren wir uns in weiteren Unterkünften, insbesondere im Westen der Ukraine, etwa in der Region Czernowitz. Dort schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, um auf die steigende Zahl Schutzsuchender zu reagieren.
Angesichts der wiederholten Angriffe auf die Energieinfrastruktur ist auch die Sicherstellung von Strom- und Wärmeversorgung ein wichtiger Bestandteil unserer Hilfe. Hier unterstützen wir unter anderem durch die Bereitstellung von Generatoren.
Ergänzend leisten wir weiterhin medizinische Hilfe – beispielsweise durch die Beschaffung und den Transport dringend benötigter Geräte wie Dialysemaschinen sowie durch den Versand von Notfall- und Trainingsequipment in besonders betroffene Regionen nahe der Frontlinie.
Wie es weitergeht
Der Krieg hält an, die Berichterstattung lässt nach. Doch wir bleiben an der Seite der Menschen. Die Lage in der Ukraine ist katastrophal und weiterhin unvorhersehbar. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um den Menschen dort beizustehen. In unseren Projektberichten und im Newsletter berichten wir über aktuelle Entwicklungen.









