Factfindungtour des Bezaha-Teams: Silke Schopf, rechts, Krankenschwester und Andreas Zuckerlas, 2.v.r, Organisator, Architekt und Techniker) zusammen mit Dr. Werner Höfner (links, Arzt und stellvertretender Vorsitzender von Cap Anamur) zusammen mit einer Ordensschwester auf dem Weg zur Gesundheitsstation in Belamoty.

Unsere Arbeit

Helfen, wo es nötig ist, nachhaltig und effizient.

Cap Anamur Einsatz weltweit

Aktuelle Projekte

Abgeschlossene Projekte

Seit der Gründung von Cap Anamur hält sich die Organisation an das Prinzip, dort zu helfen, wo es am nötigsten ist.

Seit 1979 – über 40 Jahre humanitärer Hilfe

62 Länder, in denen Hilfe geleistet wurde

300 Projekte weltweit umgesetzt

Aktuelle Projekte

Mosambik

Zurück in Mosambik arbeiten wir dort für den Wiederaufbau zweier zerstörter Krankenhäuser, um für die zurückkehrende Bevölkerung eine medizinische Versorgung zu gewährleisten.

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Cap Anamur Helfer bei Entladen von ersten Hilfsgütern

Ukraine

Mit Hilfsgütern wie Medikamenten, Verbandsmaterial, Nahrungsmitteln und Schlafsäcken unterstützen wir intern vertriebene Menschen in den südlichen Landesteilen.

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Zentralafrikanische Republik

Cap Anamur betreut seit 2013 ein Krankenhaus in Bossembélé sowie medizinische Außenposten. Im Zentrum stehen bauliche und medizinische Versorgung sowie Weiterbildung, mit dem Ziel ein regionales Gesundheitszentrum zu schaffen.

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Marktstraße vor dem Straßenkinderprojekt

Sierra Leone

Seit 2003 ist Cap Anamur mit Aufbau der medizinischen Infrastruktur, der Betreuung eines Kinderkrankenhaus sowie Hilfe für Straßenkinder vor Ort im Einsatz.

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Kampf um Freiheit – Der vergessene Krieg in den Nubabergen

Sudan

Seit 20 Jahren betreuen wir ein Krankenhaus in den Nuba Bergen sowie ein Versorgungsnetz aus Gesundheitsposten im Umkreis von 100 Kilometern.

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Addullah Nimje (Mitte, Cap Anamur Krankenpfleger) im Gespräch mit einer kleinen Patientin im Innenhof des „Settlement“ Hochhaus in Sidon. Hier leben circa 200 syrische Bürgerkriegs-Flüchtlingfamilien (circa 1.200 Menschen) unter schwierigsten Bedingungen.

Libanon

In den libanesischen Lagern im Raum Sidon, bieten wir geflüchteten Menschen aus Syrien kostenfreie medizinische Versorgung an.

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Behelfsbrücke im Lager, Bangladesch

Bangladesch

In Bangladesch kooperieren wir mit sieben Gesundheitseinrichtungen und ermöglichen die kostenfreie Versorgung von mittellosen Patient:innen.

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Unterricht in den Hebammen- und Krankenschwesternklassen.

Afghanistan

Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im Land baut Cap Anamur Krankenhäuser in Afghanistan, bildet medizinische Pflegefachkräfte aus und unterstützt eine Dialyse-Station.

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Abgeschlossene Projekte

Angola

Elfenbeinküste

Elfenbeinküste

Haiti

Haiti

Indonesien

Indonesien

Irak

Irak

Kenia

Kenia

Kolumbien

Kolumbien

Kongo

Kongo

Kosovo

Kosovo

Liberia

Liberia

Madagaskar

Madagaskar

Mosambik

Mosambik

Nepal

Nepal

Nordkorea

Nordkorea

Pakistan

Pakistan

Philippinen

Philippinen

Serbien

Serbien

Syrien

Syrien

Somalia

Somalia

Tschetschenien

Tschetschenien

Uganda

Uganda

Chronologie eines Projekts

Erfolgs- und Wirkungskontrolle

Cap Anamur verfolgt in allen Projekten ein Handlungskonzept, das in besonderer Weise auf die nachhaltige Wirkung sämtlicher Einsätze abzielt. Unabhängig von der jeweiligen Situation, werden dabei in den Krisenregionen vorgefundene Strukturen genutzt, und für die langfristige Verwendung ausgebaut. Die permanente Überwachung der Arbeitsabläufe während der Einsätze, und die respektvolle Begleitung der Verantwortlichen vor Ort weit über die Projektdauer hinaus, ermöglichen uns eine dauerhafte Erfolgskontrolle.

01. Vor Projektstart: Evaluationsreise

Die Gründe für humanitäre Einsätze in einem Katastrophengebiet oder einer Krisenregion können sehr unterschiedlich sein. Gleiches gilt für die Bedürfnisse in Not geratener Menschen weltweit: Von akuter medizinischer Hilfe über den Wiederaufbau zerstörter Gebäude, bis hin zur fachlichen Aus- und Weiterbildung kann sich der Bedarf der Menschen stets anders darstellen. Im Regelfall entsendet Cap Anamur daher zunächst ein Expertenteam, das:

  • die Lage vor Ort evaluiert,
  • entsprechende Ziele des Einsatzes formuliert,
  • und daraufhin wirkungsvolle Handlungsoptionen erarbeitet.

Auf Basis dieser Ergebnisse, setzen wir mit unseren Projekten von der ersten Minute an den dringlichsten und sinnvollsten Punkten an, mit dem Ziel den verschiedenen Notlagen bestmöglich gerecht zu werden.

02. Nutzung bestehender Strukturen

Neue Projekte werden stets mit Bedacht in vorgefundene Gegebenheiten implementiert. Die bloße Überlagerung der regionalen Bedingungen mit einer zeitweisen Hilfsaktion, die den Menschen vor Ort nach Abschluss des Projekts wieder entrissen wird, kann dadurch ausgeschlossen werden. Vielmehr geht es in unserer Vorgehensweise darum, das Projekt unter Berücksichtigung der lokalen Strukturen behutsam in das bestehende infrastrukturelle und personelle Gefüge einzugliedern.

  • Auf diese Weise gelingt es uns, einheimische Handwerker:innen, Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen von Beginn an in das Projekt zu integrieren.
  • Auch verfügbare Gebäude und Equipment werden für die Arbeit nutzbar gemacht.
  • Notwendiges Baumaterial wird bei lokalen Anbietern erworben und in Zusammenarbeit mit ansässigen Logistikern transportiert.

So rekonstruieren und erweitern wir gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung ein funktionierendes System, das auch lange nach Abschluss des Projekts weiterhin genutzt werden kann.

03. Personalschulungen

Sofern es einheimischen Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen an einer ausreichenden fachlichen Qualifikation mangelt, führen unsere Mitarbeiter:innen intensive Personalschulungen durch.

Das Angebot ist dabei sehr breit gefächert und wird an den Wissenslücken der Lernenden ausgerichtet: Angefangen bei der Einweisung in den Umgang mit neuen medizinischen oder technischen Geräten bis hin zur dreijährigen Ausbildung mit staatlich zertifiziertem Abschluss.

Gemäß dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird das einheimische Personal dadurch in die Lage versetzt, selbständig Diagnosen zu stellen und entsprechende Behandlungen durchzuführen.

Das Cap Anamur-Team (v.r.: Jürgen Maul (Organisator), Philippe Valentin (Krankenpfleger), Anabela Valentin (Krankenschwester), Anil Sapkota (Koordinator) unterwegs im Bergdorf Judeegaun.
04. Projektübergabe

Sobald die Arbeit vollständig von der Bevölkerung vor Ort geleistet werden kann, organisieren wir die schrittweise Übergabe der Projekte in einheimische Hände.

  • Auch nach Abreise unserer Mitarbeiter:innen werden die Projekte nicht sich selbst überlassen, sondern weiterhin von uns begleitet.
  • Dies geschieht mittels regelmäßiger Besuche vor Ort, Lieferung von Medikamenten und finanzieller Unterstützung bei Sonderausgaben, die nicht allein getragen werden können wie beispielsweise der Kauf medizinischer Geräte.
  • Der Kontakt zu einheimischen Entscheidungsträgern wird von uns auch Jahre nach Beendigung des Projekts noch aufrechterhalten.

Diese Herangehensweise hat sich als erfolgreiche und nachhaltig wirksame Methode erwiesen, Projekte kontrolliert durchzuführen.

Das Cap Anamur-Team (v.r.: Jürgen Maul (Organisator), Philippe Valentin (Krankenpfleger), Anabela Valentin (Krankenschwester), Anil Sapkota (Koordinator) unterwegs im Bergdorf Judeegaun.
01. Vor Projektstart: Evaluationsreise

Die Gründe für humanitäre Einsätze in einem Katastrophengebiet oder einer Krisenregion können sehr unterschiedlich sein. Gleiches gilt für die Bedürfnisse in Not geratener Menschen weltweit: Von akuter medizinischer Hilfe über den Wiederaufbau zerstörter Gebäude, bis hin zur fachlichen Aus- und Weiterbildung kann sich der Bedarf der Menschen stets anders darstellen. Im Regelfall entsendet Cap Anamur daher zunächst ein Expertenteam, das:

  • die Lage vor Ort evaluiert,
  • entsprechende Ziele des Einsatzes formuliert,
  • und daraufhin wirkungsvolle Handlungsoptionen erarbeitet.

Auf Basis dieser Ergebnisse, setzen wir mit unseren Projekten von der ersten Minute an den dringlichsten und sinnvollsten Punkten an, mit dem Ziel den verschiedenen Notlagen bestmöglich gerecht zu werden.

Factfindungtour des Bezaha-Teams: Silke Schopf, links, Krankenschwester und Andreas Zuckerlas, Mitte, Organisator, Architekt und Techniker) im Gespräch mit Dr. Gaston (rechts) in der vom Zyklon zerstörten Maternité, die zur Gesundheitsstation CSB 2 (Centre de Base 2) in Belamoty gehört.
02. Nutzung bestehender Strukturen

Neue Projekte werden stets mit Bedacht in vorgefundene Gegebenheiten implementiert. Die bloße Überlagerung der regionalen Bedingungen mit einer zeitweisen Hilfsaktion, die den Menschen vor Ort nach Abschluss des Projekts wieder entrissen wird, kann dadurch ausgeschlossen werden. Vielmehr geht es in unserer Vorgehensweise darum, das Projekt unter Berücksichtigung der lokalen Strukturen behutsam in das bestehende infrastrukturelle und personelle Gefüge einzugliedern.

  • Auf diese Weise gelingt es uns, einheimische Handwerker:innen, Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen von Beginn an in das Projekt zu integrieren.
  • Auch verfügbare Gebäude und Equipment werden für die Arbeit nutzbar gemacht.
  • Notwendiges Baumaterial wird bei lokalen Anbietern erworben und in Zusammenarbeit mit ansässigen Logistikern transportiert.

So rekonstruieren und erweitern wir gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung ein funktionierendes System, das auch lange nach Abschluss des Projekts weiterhin genutzt werden kann.

Unterricht in den Hebammen- und Krankenschwesternklassen. Praktische Geburtshilfe-Ausbildung mit Puppen.
03. Personalschulungen

Sofern es einheimischen Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen an einer ausreichenden fachlichen Qualifikation mangelt, führen unsere Mitarbeiter:innen intensive Personalschulungen durch.

Das Angebot ist dabei sehr breit gefächert und wird an den Wissenslücken der Lernenden ausgerichtet: Angefangen bei der Einweisung in den Umgang mit neuen medizinischen oder technischen Geräten bis hin zur dreijährigen Ausbildung mit staatlich zertifiziertem Abschluss.

Gemäß dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird das einheimische Personal dadurch in die Lage versetzt, selbständig Diagnosen zu stellen und entsprechende Behandlungen durchzuführen.

Visite auf der Kinderstation: Dr. Judith Große Sudhues (rechts) und Onwoding Herbert (Mitte, Arzt in Ausbildung).
04. Projektübergabe

Sobald die Arbeit vollständig von der Bevölkerung vor Ort geleistet werden kann, organisieren wir die schrittweise Übergabe der Projekte in einheimische Hände.

  • Auch nach Abreise unserer Mitarbeiter:innen werden die Projekte nicht sich selbst überlassen, sondern weiterhin von uns begleitet.
  • Dies geschieht mittels regelmäßiger Besuche vor Ort, Lieferung von Medikamenten und finanzieller Unterstützung bei Sonderausgaben, die nicht allein getragen werden können wie beispielsweise der Kauf medizinischer Geräte.
  • Der Kontakt zu einheimischen Entscheidungsträgern wird von uns auch Jahre nach Beendigung des Projekts noch aufrechterhalten.

Diese Herangehensweise hat sich als erfolgreiche und nachhaltig wirksame Methode erwiesen, Projekte kontrolliert durchzuführen.

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